Bevor der Autor jedoch einige Abschnitte seines Buches zum
Besten geben konnte, wurden die Gäste vom Ehepaar Glöckner begrüßt. Seit nun fast
einem Jahr gehört ihnen die Buchhandlung „mein Buchhaus“. In Zeiten, in denen viele Buchläden schließen müssen, bin ich froh, dass, in unserem kleinen Ort, es unsere Buchhandlung gibt, in der man nicht nur gut, sondern immer sehr freundlich
und zuvorkommend beraten wird!
Ich habe den Thriller noch nicht gelesen und bin jetzt nach
der Lesung schon richtig neugierig darauf. Die Thematik ist durchaus aktuell,
denn fast jeden Tag kommen neue Fälle über Internetgewalt oder –betrug ans
Tageslicht. Anders als in Orwells 1984 werden wir nicht nur kontrolliert, wir
lassen es auch noch bereitwillig zu, in dem wir unsere Daten in die Welt
hinausschreien und uns denken „Mir wird schon nichts passieren!“.
Aber zurück zur Lesung. Knapp eine Stunde las Michael Hübner
vor und nicht einen Moment wurde es langweilig. Was vermutlich auch an der
angenehmen Stimme des Autors lag. Zwar kündigte er bereits zu Beginn der Lesung
an, dass das Buch nichts für schwache Nerven sei, bei einer
Szene musste ich dennoch heftig schlucken.
Als Westerwälderin gefällt mir übrigens sehr, dass das Buch
im Nachbarort Nauort spielt. Es muss nicht immer Berlin oder München sein, auch
der Westerwald kann mal ein bisschen Bestsellerluft schnuppern.
Wenn
„Todesdrang“ dann die Bestsellerlisten stürmt, freuen wir uns über den
zusätzlichen Tourismus hier im schönen Kannenbäckerland ;-)
Weitere Informationen findet ihr auf der Seite http://www.todesdrang.de/
Auf Youtube gibt es die komplette Lesung im Videoformat! Sehr sehenswert!







